Anästhesie
• Durchführung von Allgemeinnarkosen und mit einem Anteil von etwa 40% Regionalanästhesien
Jeder Patient soll sich ohne Angst einer Operation unterziehen können und mit einem Minimum an Schmerzen den gesamten Krankheitsverlauf gut überstehen.
Aufklärung
- Jeder Eingriff stellt an die Anästhesie eigene Anforderungen
- In einem Vorbereitungsgespräch
wird mit jedem Patienten das
individuell optimale Betäubungs-
verfahren vorgestellt, besprochen, ausgewählt und eingehend erklärt
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Betäubungsverfahren
- Allgemeinnarkose, bei der der Patient „schläft“
- Teilnarkose, bei der nur ein Arm oder Beine und Unterleib betäubt sind
- Patienten mit Teilnarkose können zusätzlich entweder ein leichtes Schlafmittel oder über Kopfhörer Musikbeschallung nach Wunsch erhalten
- Betreuung und engmaschige Unterhaltung erfolgt während der gesamten OP-Zeit durch ein Anästhesie-Team
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• Perioperative Schmerztherapie in der Chirurgie und Gynäkologie
Nach Operationen treten - besonders in den ersten 5 Tagen danach – häufig Schmerzen auf, deren Stärke und Qualität von der Art des Eingriffs abhängig sind.
Das Management einer effektiven Schmerzbehandlung beginnt bereits vor der Operation mit der Wahl des optimalen Betäubungsverfahrens, das nach der Operation kontinuierlich in eine individuell angepasste Schmerzbehandlung übergeleitet werden kann.
Für das Ziel einer optimalen postoperativen Schmerztherapie arbeiten alle Abteilungen des Hauses sowohl ärztlich als auch pflegerisch engstens zusammen.
Unmittelbar nach der Operation – egal ob im Aufwachraum, auf der Intensivstation oder auf der Normalstation - sorgen wir uns auch nach kurzen, besonders aber nach ausgedehnteren Eingriffen, in den folgenden Tagen noch um die Schmerztherapie, solange dies erforderlich ist.
• Schmerzarme Geburt durch geburtshilfliche Periduralanästhesie
Die Geburt eines Kindes sollte einer der Höhepunkte im Leben einer Frau sein – und wir wollen unseren Beitrag hierzu leisten. Es ist unser Bestreben, dass sich eine Mutter mit Freude an die Geburt erinnert und nicht an die dabei empfundenen Schmerzen.
Bei der geburtshilflichen Epiduralanästhesie handelt es sich nicht um eine „schmerzfreie“ und damit „gefühllose“ Geburt. Dies ist weder angestrebt, noch erforderlich.
Mit diesem Verfahren werden aber etwa 90% des Geburtschmerzes verhindert.
Die geburtshilfliche Epiduralanästhesie ist eine Methode der Schmerzlinderung, bei der über einen dünnen Plastikkatheter ein Betäubungs- und Schmerzmittel rückenmarksnah an die Nerveneingänge gespritzt wird.
Bei dieser Methode der Schmerzlinderung wird die Beweglichkeit der werdenden Mutter praktisch nicht eingeschränkt. Damit wird sie in die Lage versetzt, noch umherzugehen und bei der Geburt noch ganz normal wehenunterstützend mitzupressen.
Die Aufklärung über die geburtshilfliche Epiduralanästhesie für werdender Mütter erfolgt an jedem ersten Mittwoch im Monat um 18:30 Uhr in unserem Krankenhaus. Natürlich sind auch die werdenden Väter hierzu herzlich eingeladen!
Intensivmedizin
- Behandlung und Überwachung von schwer und schwerst erkrankten Patienten von Chirurgie und Gynäkologie
- Beatmung von Patienten auf 2 Beatmungsplätzen
- Behandlung von lebensbedrohlichen Vergiftungen
- Blutdepot:
Organisation des Blutdepots für elektive Eingriffe (Eigenblutspende für ellektive Eingriffe ist aufgrund der sehr guten Qualität der Blutkonserven nicht mehr notwendig)
Die Behandlung und Überwachung von schwer- und schwerstkranker sowie besonders gefährdeter chirurgischer Patienten wird von der Anästhesieabteilung durchgeführt.
Die meist sehr aufwändige und komplizierte Behandlung solcher Patienten erfolgt – falls erforderlich - in enger Absprache und Zusammenarbeit mit anderen Fachabteilungen des Hauses, aber auch mit Spezialabteilungen großer Kliniken. Auf diese Weise kann der Fachverstand aller betroffenen Disziplinen zum Wohl des Patienten zusammengeführt werden.
Patienten mit internistischen Erkrankungen werden unter ärztlicher Leitung der Inneren Abteilung auf der Intensivstation behandelt.
Notfallmedizin
- Der Notarztdienst für den östlichen Bereich des Landkreises wird durch die Assistenten der Anästhesieabteilung sichergestellt.
- Reanimationsmaßnahmen
- Organisation der Reanimationsmaßnahmen im Krankenhaus
- Weiterbildung in Wiederbelebungsmaßnahmen für Pflegepersonal und Ärzte
Der Notarztdienst wird durch die Anästhesieabteilung sichergestellt.
Es sind etwa 1000 Einsätze pro Jahr- mit steigender Tendenz- bei denen Anästhesisten des Krankenhauses Vilsbiburg rund um die Uhr tätig werden und den südlichen Landkreis sowie benachbarte Landkreise notärztlich versorgen.