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Zertifizierte Chest Pain Unit: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie zeichnet das Krankenhaus Landshut-Achdorf aus (La.KUMed)

 

Eine ganz besondere Auszeichnung hat die Medizinische Klinik I am Krankenhaus Landshut-Achdorf erhalten: Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) hat die Chest Pain Unit, die von Chefarzt PD Dr. Bernhard Zrenner und Oberarzt Dr. Josef Haimerl geleitet wird, zertifiziert. Dies bedeutet: Die einzige DGK-zertifizierte Chest Pain Unit Niederbayerns befindet sich im Krankenhaus Landshut-Achdorf. Eine Chest Pain Unit (= Brustschmerz-Zentrum) dient der Versorgung von Patienten mit unklarem Brustschmerz und hat zum Ziel, akute koronare Herzerkrankungen – wie beispielsweise Herzinfarkte – noch schneller zu diagnostizieren und die Patienten rasch mit den richtigen Maßnahmen zu behandeln. Denn akute koronare Herzerkrankungen sind lebensbedrohlich und bedürfen deswegen einer schnellen Behandlung durch entsprechend qualifizierte Ärzte.

Die Auszeichnung der DGK konnten PD Dr. Bernhard Zrenner und Oberarzt Dr. Josef Haimerl am Donnerstag entgegennehmen. „Mit der erfolgreichen Zertifizierung zeigt das Krankenhaus, dass es die beste Versorgung von Patienten mit unklarem Brustschmerz als eines der zentralen Ziele hat“, betont Prof. Dr. Thomas Münzel, Vorsitzender des DGK-Gremiums zur Zertifizierung von Chest Pain Units. „Nur Chest Pain Units, die die strengen Kriterien der DGK erfüllen und diese haben prüfen lassen, erhalten eine Zertifizierungsurkunde. Diese ist Gütesiegel dafür, dass ein hoher Qualitätsstandard eingehalten wird. Sowohl bei Personal und Geräteausstattung als auch bei Diagnose und Therapie gelten hohe, nachgewiesene und nachprüfbare Standards auf dem modernsten Stand der Kardiologie.“
 
Die DGK hat 2008 strenge Kriterien für zertifizierte Chest Pain Units festgelegt. Wesentliche Voraussetzungen sind, dass die Herzkatheterlabore eine sehr hohe medizintechnische Ausstattung haben und 24 Stunden am Tag an jedem Tag des Jahres einsatzbereit sein müssen. Für die Chest Pain Unit müssen außerdem mindestens vier interventionell erfahrene Kardiologen zur Verfügung stehen. Dies ist am Krankenhaus Landshut-Achdorf der Fall. Durch die zertifizierte Chest Pain Unit stehen den Patienten, den Notärzten, zuweisenden Ärzten und Krankenhäusern rund um die Uhr erfahrene Kardiologen zur Verfügung, die bei Notfällen jederzeit die Patienten versorgen.
 
Ursache für Schmerz im Brustkorb rasch klären lassen
In Deutschland erleiden nach Angaben der deutschen Herzstiftung jedes Jahr über 250.000 Menschen einen Herzinfarkt. Bei einem Herzinfarkt muss sofort reagiert werden, da es zu einem Gefäßverschluss kommt. Die schnelle Behandlung bewahrt das Herz vor schweren Schäden. Alarmzeichen bei Herzinfarkt sindschwere länger anhaltende Schmerzen im Brustkorb, die ausstrahlen können, sowie starkes Engegefühl, Druck oder Brennen im Brustkorb und Atemnot. Dann heißt es: Schnell reagieren. Laut Studien stirbt jedoch nach wie vor jeder dritte Mensch, der einen Herzinfarkt hat, weil er nicht rechtzeitig in einer Fachklinik ist.
 
„Ein Schmerz im Brustkorb bedarf immer einer schnellen Abklärung. Damit kann vermieden werden, dass ein nicht diagnostizierter Herzinfarkt lebensgefährliche Auswirkungen hat“, betont Privatdozent Dr. Bernhard Zrenner, Chefarzt der Medizinischen Klinik I in Landshut-Achdorf. „Es ist lebenswichtig, dass Patienten bei Brustschmerzen schnell die Ursache diagnostizieren lassen.“
 
Vorteile für die Patienten
Welche Vorteile hat die Behandlung in einer zertifizierten Chest Pain Unit für die Patienten? „Für Patienten ist die schnelle und richtige Diagnose entscheidend, damit sich daran sofort die zutreffende Behandlung anschließt. Bei akuten koronaren Herzerkrankungen zählt jede Minute“, informiert Dr. Josef Haimerl. Basis für die Versorgung der Patienten bilden in Landshut-Achdorf unter anderem die neuen Herzkatheterlabore, die echokardiographische Diagnostik am Krankenbett sowie die Möglichkeit der kontinuierlichen EKG-Registrierung, einem wichtigen Diagnose-Indikator für einen Herzinfarkt. Die Chest Pain Unit in Landshut-Achdorf befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Notaufnahme, den Herzkatheterlaboren und der neuen IMC-Station, einer Station zur speziellen medizinischen Überwachung von Patienten. „Dies erlaubt rund um die Uhr eine schnelle und umfassende Versorgung kritisch kranker Herzpatienten“, so PD Dr. Zrenner. „Die Behandlung richtet sich nach nationalen und internationalen Leitlinien der Fachgesellschaften und berücksichtigt die Schwere der Erkrankung sowie das individuelle Risiko des Patienten.“
 
Fachtagung und Patientenvorträge
Um die Behandlung herzkranker Bürger immer weiter zu optimieren, bietet Privat-Dozent Dr. Bernhard Zrenner auch regelmäßig Kardiologie-Fortbildungen an. Die nächste große Fachtagung für Ärzte findet beispielsweise am 6. Oktober statt. Zwei bundesweit anerkannte Referenten werden über die Therapie des akuten Koronarsyndroms sowie über die Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz informieren: Prof. Dr. med. Julinda Mehilli vom Deutschen Herzzentrum München und Prof. Dr. med. Robert Schwinger von den Kliniken Nordoberpfalz in Weiden. Für die Bürger bietet Chefarzt PD Dr. Bernhard Zrenner im November ebenfalls wieder mehrere Informationsveranstaltungen zum Thema „Herz“ in Stadt und Landkreis Landshut an.
(eingetragen am 23.08.10) [zum Seitenanfang]
 
 

1000. Geburt des Jahres in Landshut-Achdorf: Zwillingspärchen Paula und Sarah knackte die 1000er-Marke (La.KUMed)

 

Kurz nach 12 Uhr ertönten am Mittwoch, 11. August, die ersten Schreie von Paula und Sarah Rothmayr in der Frauenklinik des Krankenhaus Landshut-Achdorf. Die Eltern konnten nicht nur die Geburt ihrer Zwillinge feiern, sondern sich auch noch über eine besonderes Jubiläum freuen: Es war die 1.000 Geburt, die dieses Jahr im Krankenhaus Landshut-Achdorf stattfand.

Paula und Sarah sind der ganze Stolz ihrer Eltern Bettina und Marco Rothmayr: „Wir sind überglücklich, dass die beiden gesund sind und alles bestens verlief.“ Paula, die Erstgeborene, war bei ihrer Geburt 46 Zentimeter groß und wog 2395 Gramm, Sarah brachte 2510 Gramm auf die Waage und war um einen Zentimeter größer als ihre Zwillingsschwester. Paula und Sarah sind die ersten Kinder von Bettina und Marco Rothmayr, die in Geiselhöring (Landkreis Straubing-Bogen) zuhause sind.
 
1000. Geburt des Jahres so früh wie noch nie
„Wir freuen uns mit den Eltern über die kerngesunden Mädchen und auch darüber, dass die 1000. Geburt des Jahres im Krankenhauses Landshut-Achdorf so früh wie noch nie erfolgte“, betont Prof. Dr. Thorsten Fischer, Chefarzt der Frauenklinik Landshut-Achdorf. Im vergangenen Jahr war die 1000. Geburt in Achdorf Ende August. In den Jahren zuvor lag die 1000. Geburt in den Herbstmonaten. Durchschnittlich kam in diesem Jahr jede Woche ein Zwillingspärchen in Landshut-Achdorf zu Welt.
 
32 Zwillingspärchen und dreimal Drillinge
Insgesamt 1038 Babys erblickten in diesem Jahr in Landshut-Achdorf bereits das Licht der Welt. 35-mal gab es schon mehrfache Freude für die Eltern: Dreimal kamen in diesem Jahr bereits Drillinge in Landshut-Achdorf zur Welt. Außerdem erblickten schon 32 Zwillingspärchen das Licht der Welt. So auch am 10. August, also einen Tag vor der 1000. Geburt: Über zwei süße kleine Buben namens Lorenz und Vincenz freuen sich die fast dreijährige Schwester Valentina sowie die Eltern Bettina und Raimund Häckl aus Niederding im Landkreis Erding. Lorenz war bei seiner Geburt 2620 Gramm schwer und 47 Zentimeter groß, Vincenz wog genau 3000 Gramm und maß eine Länge von 48 Zentimetern. Die 999. Geburt fand ebenfalls am 10. August statt: Karoline Ferale aus Furth im Landskreis Landshut brachte kurz nach 22 Uhr die kleine Sara Carmela zur Welt. Sara Carmela wog bei ihrer Geburt 2970 Gramm und war 49 Zentimeter groß. Auf Sara Carmela warten zuhause schon die zweijährige Schwester und der Papa.
 
Insgesamt kamen bisher mehr Jungen als Mädchen zur Welt: 545 Buben und 493 Mädchen erblickten in diesem Jahr in Landshut-Achdorf das Licht der Welt (Stand bis zur 1.000 Geburt am 11. August 2010). Die Geburtenstärksten Monate waren März und Juli mit jeweils mehr als 150 Geburten pro Monat. „Trotz der hohen Geburtenzahl bieten wir eine sehr familienfreundliche Atomsphäre, zum Beispiel durch spezielle Familienzimmer. Alle Mütter haben Ein- oder Zweibett-Zimmer“, informiert Prof. Fischer.
 
Als Geburtshelfer standen am Mittwoch für Paula und Sarah unter anderem Hebamme Annika Fellner, Oberärztin Dr. Silvia Sabus, Assistenzärztin Yvonne Liebau sowie Kinderoberärztin Jutta Henschtel bereit und sorgten für einen optimalen Start. Das Team des Perinatalzentrums Niederbayern freut sich zusammen mit den Eltern über die kerngesunden Babys und überreichte den Eltern unter anderem einen Blumenstrauß sowie Gutscheine für die beiden kleinen Erdenbürgerinnen.
 
Eines der bedeutendsten Perinatalzentren Bayerns
„Die steigende Zahl der Geburten in Achdorf ist sowohl auf den regen Zuspruch der werdenden Eltern aus Stadt und Landkreis Landshut als auch auf überregionale Zuweisungen zurückzuführen, die ebenfalls erheblich zugenommen haben“, betont Chefarzt Prof. Dr. Thorsten Fischer. „Mittlerweile ist das Perinatalzentrums Niederbayern eines der fünftgrößten Perinatalzentren Bayerns.“ Die hohe Geburtenzahl in Achdorf liegt sicherlich auch daran, dass Prof. Dr. Fischer beispielsweise vom Magazin „Focus“ als einer der wichtigsten deutschen Perinatalmediziner und Gynäkologen empfohlen wird. 
 
Bereits seit April 2008 bilden das Kinderkrankenhaus St. Marien und das Krankenhaus Landshut-Achdorf ein gemeinsames Perinatalzentrum der höchsten Stufe. Durch das Perinatalzentrum Niederbayern, das von den Chefärzten des Kinderkrankenhaus und des Krankenhauses Landshut-Achdorf Dr. Reinhard Herterich und Prof. Dr. Thorsten Fischer geleitet wird, entfällt zum Beispiel der Transport von kritisch kranken Neugeborenen. „Die direkte Anbindung der Neugeborenen-Intensivstation an den Kreissaal ist für die gesamte niederbayerische Region und auch die angrenzenden oberbayerischen Landkreise eine erhebliche Optimierung in der Versorgung schwerstkranker Früh- und Neugeborener“, betont Dr. Reinhard Herterich. „Wir genießen dadurch bayernweit einen sehr guten Ruf.“ Das Einzugsgebiet des Perinatalzentrums in Landshut-Achdorf reicht vom Norden München bis weit in die niederbayerischen Nachbarregionen.
 
Mehr als 2.000 Babys für dieses Jahr erwartet
Über 2.000 Babys werden in diesem Jahr voraussichtlich in den beiden La.KUMed-Krankenhäusern Landshut-Achdorf und Vilsbiburg zur Welt kommen; mehr als in den Jahren zuvor. Ein erfreulicher Trend, den nicht jedes Krankenhaus verzeichnen kann. Denn die Geburtenzahlen in Deutschland sind insgesamt rückläufig: Laut Statistischem Bundesamt wurden im vergangenen Jahr deutschlandweit rund 665.140 Kinder geboren, dies entspricht einem erheblichen Rückgang der Geburten in Deutschland. 2008 waren es noch über 682.500 Neugeborene, 2007 wurden 684.862 Babys gemeldet und 2005 sogar über 685.700.
(eingetragen am 12.08.10) [zum Seitenanfang]
 
 

Gemeinsamer Weiterbildungsverbund: Hausärzte, Kinderkrankenhaus, La.KUMed und TU München schließen Kooperationsvertrag (La.KUMed)

 

Das Kinderkrankenhaus St. Marien in Landshut, das Landshuter Kommunalunternehmen für medizinische Versorgung (La.KUMed) sowie Ärzte des Hausarztkreises Landshut, vertreten durch den Further Allgemeinmediziner Josef Ausmann, haben gemeinsam einen Kooperationsvertrag mit der TU München geschlossen. Zusammen wollen die Hausärzte, die Technische Universität München und die Krankenhäuser die Ausbildung der Allgemeinärzte optimieren und einem Ärztemangel, der vor allem auf dem Land droht, vorbeugen. „Wir wollen damit langfristig eine gute medizinische Versorgung der Bevölkerung gewährleisten“, betonen Dr. Reinhard Herterich, Ärztlicher Direktor des Kinderkrankenhauses, und Privatdozent Dr. Bernhard Zrenner, Vorstand von La.KUMed und Chefarzt in Landshut-Achdorf.

Denn aufgrund der demografischen Entwicklung wird in den nächsten zehn Jahren rund die Hälfte der Haus- und Allgemeinärzte ihre Praxis aufgeben. Wegen des bereits bestehenden Nachwuchsmangels werden viele Praxen nicht wieder besetzt werden – so das Szenario.
 
„Vor diesem Hintergrund ist der Ausbau von Kooperationsstrukturen zwischen primärärztlichem und klinischem Bereich von höchster Bedeutung, um den drohenden Ärztemangel abzumildern und durch gute Kooperation die Ausbildung von ärztlichem Nachwuchs zu optimieren“, unterstreicht Prof. Dr. Antonius Schneider, Direktor des Lehrstuhls für Allgemeinmedizin an der TU München. „Durch den Weiterbildungsverbund soll zum einen eine noch höhere Qualität der Hausärztinnen und Hausärzte erreicht werden, zum anderen soll der Nachwuchs zur hausärztlichen Tätigkeit motiviert werden. Wichtiges Ziel des Weiterbildungsverbundes ist, hausärztlichen Nachwuchs für die Region gewinnen zu können.“
 
Damit auch künftig in der Region Landshut eine gute Gesundheitsversorgung vorhanden ist, engagieren sich Hausärzte und Kliniken gemeinsam für die Ausbildung des Mediziner-Nachwuchses. La.KUMed beteiligt sich beispielsweise mit allen drei Krankenhäusern – Landshut-Achdorf, Vilsbiburg und Rottenburg – an dem Weiterbildungsverbund. Alle La.KUMed-Chefärzte haben den Vertrag unterschrieben.
 
La.KUMed stellt jungen Ärzten im Rahmen des Weiterbildungsverbundes eine lückenlose Ausbildung über mindestens 36 Monate sicher. Daraus hinaus ermöglicht La.KUMed den angehenden Allgemeinmedizinern zusätzliche Weiterbildungen. „Wir geben nicht nur Wissen weiter und investieren nicht nur Zeit, sondern auch richtig Geld in die jungen Mediziner. Da wir wissen, wie wichtig eine gute hausärztliche Versorgung ist“, so PD Dr. Zrenner.
 
„Die La.KUMed-Kliniken steuern unter anderem die Hauptfächer, die für einen Allgemeinmediziner erforderlich sind, also Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie und Anästhesie, sowie zusätzlich Kenntnisse aus den Fachbereichen Geriatrie, Schmerztherapie und Palliativmedizin bei“, informiert Prof. Dr. Johannes Schmidt, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Landshut-Achdorf. Auch einen speziellen Basiskurs für Palliativmedizin hat La.KUMed im Angebot.
 
Als akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität München ist Landshut-Achdorf beispielsweise als einziges Krankenhaus in der Region bei allen vier Hauptabteilungen – Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie und Anästhesie – in die Lehre und die Ausbildung der Medizinstudenten eingebunden. Auch das Krankenhaus Vilsbiburg und die Schlossklinik Rottenburg bilden bereits seit Jahren sehr erfolgreich Medizinstudenten und Assistenzärzte aus. „Gerade auch für die ländliche Region wollen wir durch den Weiterbildungsverbund Allgemeinmediziner und künftige niedergelassene Ärzte ausbilden – ganz im Sinne unseres Grundsatzes der flächendeckenden medizinischen Versorgung“, betonen PD Dr. Christian Pehl und Dr. Klaus E. Timmer, die Ärztlichen Direktoren der Krankenhäuser Vilsbiburg und Rottenburg.
 
Darüber hinaus können die jungen Ärzte ein Jahr lang im Kinderkrankenhaus St. Marien Kenntnisse im Bereich Kinderheilkunde erwerben. „Die freiwillige Rotation der angehenden Allgemeinärzte in die Kinderheilkunde für ein Jahr entspricht natürlich keineswegs der Ausbildung zum Kinderarzt. Die kinderärztliche Präsenz ist im Gegensatz zur Stadt auf dem flachen Land schlechter, so dass viele Kinder vom Allgemeinarzt mitbetreut werden“, informiert Dr. Reinhard Herterich, Ärztlicher Direktor des Kinderkrankenhauses St. Marien in Landshut. „Wir wollen mit der Beteiligung am Weiterbildungsverbund unseren Beitrag leisten, die Situation der Hausärzte auf dem flachen Land zu verbessern, die Versorgung von Kindern optimieren und junge angehende Allgemeinmediziner für Niederbayern zu gewinnen.“
 
Einen weiteren Teil der Ausbildung absolvieren die jungen Mediziner als Weiterbildungsassistenten bei einem niedergelassenen Arzt. „Ich freue mich sehr, dass wir so schnell einen gemeinsamen Kooperationsvertrag abschließen konnten und so eine gute Grundlage für die allgemeinmedizinische Versorgung schaffen“, betont Josef Ausmann, Hausarzt in Furth und gemeinsam mit Prof. Schneider, Dr. Zrenner und Dr. Herterich einer der Initiatoren des Weiterbildungsverbundes.
 
Der Lehrstuhl von Prof. Schneider für Allgemeinmedizin an der TU war erst Mitte vergangenen Jahres geschaffen worden, um auch universitär eine stärke Verankerung der Allgemeinmedizin in der Ausbildung zu erreichen. Zudem engagiert sich Prof. Dr. Schneider für die Etablierung des Weiterbildungsverbundes für Allgemeinmedizin in Bayern. „Mit dem Vertrag mit den Landshuter Ärzten und Kliniken wurde ein wichtiger Meilenstein geschaffen“, so Prof. Dr. Schneider.
 
Ansprechpartner für den Weiterbildungsverbund sind:
  • Prof. Dr. Antonius Schneider, TU München
  • Josef Ausmann, Hausarzt in Furth
  • Dr. Reinhard Herterich, Ärztlicher Direktor des Kinderkrankenhauses St. Marien
  • PD Dr. Bernhard Zrenner, Vorstand von La.KUMed, sowie
  • alle Chefärzte der Krankenhäuser Landshut-Achdorf, Vilsbiburg und Rottenburg
(eingetragen am 07.06.10) [zum Seitenanfang]
 
 

Hohe Auszeichnung für La.KUMed-Darmzentrum: Kompetenzzentrum für chirurgische Koloproktologie - Bundesweit bedeutende Zertifizierung (La.KUMed)

 

Ein weiteres Qualitätsmerkmal zeichnet das La.KUMed-Darmzentrum, das von Prof. Dr. Johannes Schmidt im Krankenhaus Landshut-Achdorf und im Krankenhaus Vilsbiburg geleitet wird, aus: Gleich mehrere Gesellschaften haben die Zertifizierung „Anerkanntes Kompetenzzentrum für chirurgische Koloproktologie“ erteilt. Die Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Koloproktologie (CACP), die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGVA) und die Deutsche Gesellschaft für Koloproktologie (DGK) bescheinigten, dass die Voraussetzungen für das hochspezialisierte Zentrum erfüllt sind.

 
Hohe Anforderungen an die Qualifikation der Chirurgen
Das Zertifikat „Anerkanntes Kompetenzzentrum für chirurgische Koloproktologie“ erhalten nur Kliniken, die jährlich eine große Anzahl an Darmoperationen durchführen. Die Ärztinnen und Ärzte müssen zudem eine überdurchschnittliche Fachkompetenz nachweisen und sich permanent fortbilden. Weitere Grundvoraussetzungen für die Zertifizierung sind zusätzlich zur hohen Fachkompetenz und zur erfolgreichen Behandlung auch die Zusammenarbeit mit einem Tumorregister, bei dem alle Tumorerkrankungen sowie die -behandlungen dokumentiert werden, sowie modernste Medizintechnik für Diagnose und Therapie.
 
Die Qualität der Auszeichnung zeigt sich unter anderem darin, dass im gesamten Freistaat bisher nur sechs Kliniken diese Zertifizierung erhalten haben; das La.KUMed-Darmzentrum ist das einzige in Niederbayern.
 
Um die Zertifizierung zu erhalten, wird die Qualität auch vor Ort überprüft. Für die CACP hat Prof. Dr. Thorolf Hager Anfang des Jahres alle beteiligten Bereiche im Krankenhaus Landshut-Achdorf kontrolliert. Er machte sich beispielsweise auch während den Operationen ein Bild von den Qualifikationen. Prof. Hager ist ein international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Koloproktologie. Für seine besonderen Verdienste um die wissenschaftliche Koloproktologie wurde er sogar mit Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
 
Die Koloproktologie befasst sich mit Erkrankungen des Dick-, Mast- und Endarms. Sie beinhaltet beispielsweise die Behandlung von Darmtumoren, unter anderem die umfassende Therapie eines Rektumkarzinoms, aber auch die Behandlung entzündlicher Darmerkrankungen, von Morbus Crohn, von Hämorrhoidalleiden oder die Therapie komplexer Beckenbodenfunktionsstörungen.
 
„Um eine Qualität der medizinischen Versorgung im Bereich Koloproktologie zu gewährleisten und dies für die Bürger transparent zu machen, führt die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie entsprechende Zertifizierungen durch und kann Anerkennungen als Kompetenzzentren aussprechen. So können auch nach außen hin die hohen Qualitätskriterien und -standards dokumentiert werden“, betonte Prof. Dr. Thorolf Hager.
 
„Wir freuen uns sehr, über diese Auszeichnung, die wir als Anerkennung unserer Arbeit und Bestätigung unserer Fachkompetenz empfinden. Zusätzlich zu der bereits vorhandenen Zertifizierung wurde das Darmzentrum damit nochmals aufgewertet“, sagte Prof. Dr. Johannes Schmidt, Leiter des Darmzentrums.
 
Erfolgreiche Bekämpfung von Tumorerkrankungen
Ein Schwerpunkt des La.KUMed-Darmzentrums ist die Behandlung von Darmkrebs. „Die erfolgreiche Bekämpfung von Tumorerkrankungen ist eine der größten Herausforderungen für die gegenwärtige Medizin“, betont Prof. Dr. Schmidt. „Insbesondere bei der Behandlung des Dickdarmkrebses konnten wir in den vergangenen Jahren wesentliche Fortschritte erzielen. Dank fortschrittlicher Diagnose- und Therapieverfahren können immer mehr Patienten, die an Darmkrebs leiden, erfolgreich behandelt und oft auch geheilt werden. Wir sind froh, dass wir sowohl im Krankenhaus Landshut-Achdorf als auch im Krankenhaus Vilsbiburg gleichwertige und hohe onkologische Standards anbieten können.“
 
Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung
In Deutschland erkranken jährlich rund 67.000 Menschen an Darmkrebs. Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung. In 90 Prozent aller Fälle ist Darmkrebs heilbar – wenn er früh genug erkannt und richtig behandelt wird.
 
„Zum Erfolgsrezept unseres Darmzentrums gehört nicht nur die chirurgische Behandlung. Das gesamte Zusammenspiel zwischen den einzelnen Klinkbereichen, niedergelassenen Fachärzten und Hausärzten stimmt“, unterstreicht Prof. Dr. Schmidt. Einmal pro Woche treffen sich Spezialisten verschiedener Disziplinen zum Beispiel zum so genannten Tumor-Kolloquium, um für jeden Patienten die optimale Behandlung zu besprechen. „Das gebündelte Fachwissen und die Erfahrung spezialisierter Ärztinnen und Ärzte sind die Grundlage für einen hohen Heilungserfolg und eine sichere Begleitung in allen Krankheitsstadien. Diese Voraussetzungen sind in unserem Darmzentrum optimal gegeben.“
 
Die Zahl der operativen Eingriffe am Darmzentrum der Krankenhäuser Landshut-Achdorf und Vilsbiburg steigt seit Jahren kontinuierlich. Operiert wird sowohl konventionell als auch minimal-invasiv nach der so genannten Schlüssellochchirurgie. Dabei verzichtet der Chirurg auf große Schnitte und operiert stattdessen – wie durch ein Schlüsselloch – mit einen Endoskop und extrem verkleinerten Instrumenten.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten des Darmzentrums

(eingetragen am 08.05.10) [zum Seitenanfang]
 
 

La.KUMed eröffnet Interdisziplinäres Zentrum für Schmerztherapie in Vilsbiburg (La.KUMed)

 

Das Landshuter Kommunalunternehmen für medizinische Versorgung (La.KUMed) baut sein Leistungsspektrum weiter aus: Zusammen mit Algesiologikum, München, und in Abstimmung mit niedergelassenen Ärzten etabliert La.KUMed am Krankenhaus Vilsbiburg ein Interdisziplinäres Zentrum für Schmerztherapie. Zusätzlich finden ambulante Schmerztherapie-Sprechstunden auch in Landshut und Rottenburg statt.

Der Vertrag wurde Mitte April unterschrieben, das Interdisziplinäre Zentrum für Schmerztherapie erstmals bei den Gesundheitstagen in Vilsbiburg den Bürgern vorgestellt. Bereits in den ersten Tagen gab es zahlreiche Anmeldungen betroffener Bürger, schon mehr als zehn Patienten ließen sich in der ersten Woche stationär im Interdisziplinären Zentrum für Schmerztherapie behandeln.
 
„Wenn wir oder auch die niedergelassenen Ärzte Versorgungslücken in der medizinischen Versorgung sehen, versuchen wir diese zu schließen; wie jetzt mit dem Interdisziplinären Zentrum für Schmerztherapie, in dem Patienten mit chronischen Schmerzen oder Tumorschmerzen stationär behandelt werden können und eine umfassende Therapie erhalten“, betonte Marlis Flieser-Hartl, Vorstandsvorsitzende von La.KUMed. „Mit unserem Kooperationspartner Algesiologikum und Chefarzt Dr. Hans-Helmut Gockel haben wir hervorragende, deutschlandweit anerkannte Spezialisten für die Schmerztherapie für unsere Region gewinnen können.“
 
Multimodale Schmerztherapie ist die effektivste Therapie bei chronischen Schmerzen
Rund 15 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter chronischen Schmerzen, circa eine Million Patienten benötigen eine spezialisierte Schmerztherapie. „Für die Volkskrankheit chronischer Schmerz gibt es jedoch effektive Therapiemöglichkeiten: die multimodale Schmerztherapie“, so Reinhard Thoma, Geschäftsführer der Algesiologikum GmbH, ärztlicher Leiter des Schmerztherapiezentrums Algesiologikum und Chefarzt des Interdisziplinären Zentrums für Schmerztherapie im Diakoniewerk München-Maxvorstadt. „Die multimodale Schmerztherapie ist die effektivste Therapiemöglichkeit bei Schmerzen. Durch frühzeitige Behandlung kann auch eine Chronifizierung von Schmerzen verhindert werden.“
 
Schwerpunkt des Interdisziplinären Zentrums Vilsbiburg ist die multimodale Behandlung chronischer Schmerzen sowie die Behandlung von Tumorschmerzen. Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates wie beispielsweise der Wirbelsäule, Gelenk- und Muskelschmerzen, Nervenschmerzen, Phantom- und Stumpfschmerzen, Kopf- und Gesichtsschmerzen oder Schmerzen bei Gefäßerkrankungen werden ebenso behandelt. Die Aufnahme der Patienten kann täglich erfolgen.
 
Mehr Lebensqualität für Patienten
„Wichtig ist uns, den zahlreichen Schmerzpatienten zu einer höheren Lebensqualität, Flexibilität und Mobilität im Alltag zu verhelfen“, erklärt Dr. Hans-Helmut Gockel, der als Chefarzt das Interdisziplinäre Zentrum für Schmerztherapie leitet. „Jede Form von Schmerzen lässt sich mit der richtigen Therapie unter fachkundiger Anleitung behandeln und lindern.“
 
„Eine erfolgreiche Schmerztherapie setzt eine ausführliche Schmerzdiagnostik voraus. Deshalb nehmen wir uns für die Patienten besonders viel Zeit, um eine Schmerzanamese zu erheben und genau zu untersuchen“, so Chefarzt Dr. Gockel. Häufig finden neben dem ärztlichen Erstgespräch ein Gespräch mit einem psychologischen Schmerztherapeuten und eine physiotherapeutische Untersuchung statt. „Denn die Diagnose und Behandlung chronischer Schmerzen ist nur durch die enge Zusammenarbeit von Schmerzspezialisten unterschiedlicher Disziplinen erfolgreich, die die verschiedenen Aspekte der Erkrankung umfassend betrachten und zusammen mit den Patienten die Therapie festlegen und überwachen.“ Das multidisziplinäre Behandlungsteam in Vilsbiburg besteht deshalb unter anderem aus schmerztherapeutisch erfahrenen Ärzten verschiedener Fachdisziplinen, psychologischen Schmerztherapeuten, Physiotherapeuten und medizinischen Trainingstherapeuten, speziell ausgebildetem Pflegepersonal, Ergotherapeuten und Mitarbeitern des Sozialdienstes.
 
Multimodale Schmerztherapie bedeutet, dass neben rein medizinischer Schmerztherapie wie beispielsweise der Schmerzmedikation immer auch psychologische Verfahren, Physiotherapie, medizinische Trainingstherapie und verschiedene Entspannungsmethoden angewendet werden. Die psychologische Schmerztherapie dient dazu, sowohl die Schmerzempfindung als auch die mit Schmerzen verbundenen Beeinträchtigungen in Alltag, Erleben und Verhalten zu verringern. Einen wichtigen Stellenwert nehmen darüber hinaus Physiotherapie und medizinische Trainingstherapie ein. Methoden wie Muskelaufbautraining, Schulung der Körperwahrnehmung, Ausdauertraining, Entspannungsübungen, Biofeedback und Physikalische Therapie kommen dabei zum Einsatz. Es werden überwiegend physiotherapeutische Verfahren angewendet, die auch im Anschluss an den stationären Aufenthalt von den Patienten im Alltag selbständig weitergeführt werden können.
 
„Uns ist es ein großes Anliegen, dass die Bürger in der Region Landshut eine hervorragende medizinische und pflegerische Behandlung erhalten und wir somit zum Wohl der Bürger beitragen“, betonte Marlis Flieser-Hartl bei der Vertragsunterzeichnung. „Ich freue mich daher sehr, dass wir mit dem Interdisziplinären Zentrum für Schmerztherapie Vilsbiburg weitere neue medizinische Leistungen für die Bürger anbieten können und bin sicher, dass wir mit der Errichtung des neuen Interdisziplinären Zentrums für Schmerztherapie die flächendeckende medizinische Versorgung nachhaltig stärken.“
 
Schmerzkonferenz für Ärzte
Einmal im Monat wird ab sofort auch eine Schmerzkonferenz für Ärzte angeboten, die von Dr. Gockel geleitet wird: Der erste Termin ist am 6. Mai 2010. Geplant ist, die Schmerzkonferenz, jeden ersten Donnerstag im Monat abwechselnd in Vilsbiburg und Landshut durchzuführen.
 
Weitere Informationen:

Interdisziplinäres Zentrum für Schmerztherapie Vilsbiburg

(eingetragen am 19.04.10) [zum Seitenanfang]
 
 

Gefäßzentrum Landshut-Achdorf erhält bundesweit bedeutende DGG-Zertifizierung (La.KUMed)

 

Eine ganz besondere Auszeichnung hat das Interdisziplinäre Gefäßzentrum Landshut-Achdorf unter Leitung von Chefarzt Dr. Johann Hatzl erhalten: Die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG) in Berlin hat Landshut-Achdorf als „Anerkanntes Gefäßzentrum (DGG)“ zertifiziert.

Dies bedeutet, dass Landshut-Achdorf als eines von wenigen deutschen Gefäßzentren den besonders hohen Anforderungen der DGG entspricht. In Bayern erhielten bisher weniger als zehn Gefäßzentren diese Zertifitierung, die nächsten zertifizierten Zentren sind in München und Regensburg. „Das Zertifikat ist ein Gütesiegel, das den Patienten signalisiert: Hier gelten in Sachen Personal, Geräteausstattung und Therapie hohe, nachgewiesene und nachprüfbare Standards auf dem modernsten Stand der Gefäßmedizin“, betont Chefarzt Dr. Johann Hatzl.
 
Spezialwissen mehrerer medizinischer Fachrichtungen
Die optimale Behandlung von Gefäßerkrankungen verlangt das Spezialwissen mehrerer medizinischer Fachrichtungen. Moderne Gefäßmedizin besteht im Wesentlichen aus drei Schwerpunkten. Dazu gehört die internistisch ausgerichtete konservative Behandlung von Gefäßerkrankungen, die Angiologie. Eine wichtige Bedeutung hat auch die Katheterbehandlung bei verengten Blutadern, die interventionelle Radiologie. Bei diesem Verfahren wird zum Beispiel die Gefäßverengung mit einem Ballon aufgedehnt und kann durch eine innere Gefäßstütze, so genannte Stents, offen gehalten werden, damit das Blut wieder gut fließen kann. Der dritte Schwerpunkt in der Gefäßmedizin ist die Behandlung des Patienten durch eine Operation, also durch die Gefäßchirurgie. Dabei werden zum Beispiel eine Blutader ausgeschält, um einen besseren Blutfluß zu ermöglichen, oder die Überbrückung zwischen den Blutgefäßen mit einem Bypass vorgenommen.
 
Das interdisziplinäre Gefäßzentrum am Krankenhaus Landshut-Achdorf erhielt das Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin aufgrund seiner langjährigen Erfahrung und des hohen medizinischen Qualitätsstandards bei der erfolgreichen Behandlung von Gefäßerkrankungen. Im Zertifizierungsverfahren konnte das Gefäßzentrum Landshut-Achdorf nachweisen, dass es die Qualitätsrichtlinien von allen drei medizinischen Fachbereichen – Angiologie, Radiologie und Gefäßchirurgie – erfüllt. 

Vorteile für die Patienten
Welche Vorteile hat die Behandlung in einem zertifizierten interdisziplinären Gefäßzentrum für die Patienten? Für sie ist die Qualität entscheidend. „Unser Ziel ist es, Patienten mit Erkrankungen der Arterien und Venen eine individuell angepasste Therapie zu bieten und so die Heilung zu verbessern und zu beschleunigen. Dies ist möglich durch die enge Zusammenarbeit zwischen den Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen“, so Chefarzt Dr. Johann Hatzl, der das Gefäßzentrum in Landshut-Achdorf aufgebaut hat. „In Absprache der beteiligten Ärzte wird für jeden Patienten individuell der optimale Behandlungsplan festgelegt. So wird ein Maximum an fachlicher Kompetenz und persönlicher Zuwendung für eine bestmögliche Behandlung jedes einzelnen Patienten gewährleistet.“ Die Vorteile für den Patienten liegen auf der Hand: Kürzere Wege, weniger Arztwechsel, Vermeidung von Doppeluntersuchungen, und – am wichtigsten – individuell für jeden Einzelnen ausgearbeitete Behandlungskonzepte und alle modernen Therapiemöglichkeiten auf höchstem Niveau. Außerdem: „Damit ermöglichen wir auch, dass die Zeit, die der Patient im Krankenhaus verbringt, verkürzt wird“, so Dr. Hatzl.
 
Über 2.500 Patienten werden jährlich im Gefäßzentrum Landshut-Achdorf behandelt, sowohl ambulant als auch stationär. „Durch die langjährigen Erfahrungen können nahezu alle Kathetermethoden und Operationsverfahren, natürlich auch minimal-invasive Verfahren, am Gefäßzentrum Landshut-Achdorf durchgeführt werden“, informiert Dr. Hatzl. Im Gefäßzentren nehmen die Spezialisten unter anderem Eingriffe an der Halsschlagader – beispielsweise zur Vorbeugung eines Schlaganfalles und nach einem Schlaganfall – vor; ebenso Eingriffe an der Hauptschlagader (Aorta), der Bauchaorta oder an Becken- und Beinschlagadern. Aber auch die Therapie des diabetischen Fußsyndroms, Behandlung von offenen Beinen, die gesamte Venenchirurgie und Anlagen von Dialyseshunts und Dialysekathetersystemen gehören zum Leistungsspektrum.
 
Bundesweiter Gefäßtag am 8. Mai – Veranstaltungen auch in Achdorf
Am 8. Mai findet ein bundesweiter Screening-Tag statt, an dem sich auch das Gefäßzentrum des Krankenhauses Landshut-Achdorf beteiligt. Die Veranstaltung findet von 10 bis 14 Uhr statt. Die Ärzte bieten unter anderem eine Ultraschalluntersuchung der Aorta sowie Vorträge über das Thema Bauchaortenaneursyma. Bei einer Liveschaltung aus dem Operationsraum ist für die Gäste ein interessanter Blick hinter die Kulissen möglich. Von 12 bis 14 Uhr stehen die Ärzte zudem im Rahmen einer Sprechstunde für die Fragen der Besucher zur Verfügung.

Weitere Informationen über das Gefäßzentrum erhalten Sie hier: http://www.lakumed.de/achdorf/fachbereiche/gefaesszentrum/gefaeszentrum.html

(eingetragen am 19.04.10) [zum Seitenanfang]
 
 

Veranstaltungen: Vorträge und Workshops für Patienten, Fortbildungen für Ärzte und Pflegekräfte (La.KUMed)

 

Wir bieten regelmäßig Fortbildungen für niedergelassene Ärzte sowie Fachärzte anderer Kliniken an und legen großen Wert auf die kontinuierliche Weiterbildung der eigenen Ärzte.
Aus diesem Grund bieten wir ein breites Spektrum an interessanten Fortbildungen.

Dies gilt auch für den Pflegebereich, der bereits seit 1999 ein spezielles Weiterbildungsprogramm hat.

Im Rahmen der Akademie für Onkologie, Hämatologie, Palliativmedzin und Hospizarbeit erhalten Ärzte, examinierte Mitarbeiter der Gesundheits- und Pflegeberufe als auch Patienten und Angehörige umfassende Informationen über die aktuellen wissenschaftlichen, medizinischen und pflegerischen Erkenntnisse in den Bereichen Onkologie, Hämatologie, Palliativmedizin und Hospizarbeit. Zudem ist eine Ausbildung für Hospizbegleiter/innen möglich.

Außerdem informieren Experten der La.KUMed-Kliniken - sowohl Ärzte als auch Pflegekräfte - die Büger regelmäßig über medizinische Themen. Dafür wurde eine Patienten-Hochschule ins Leben gerufen.

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Weitere Informationen über Fortbildungen für Pflegekräfte erhalten Sie auf der Internetseite „Mehr wissen, besser pflegen“. Das komplette Programm steht auch als pdf -Datei zur Verfügung.

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Für Bürger und Patienten bieten wir regelmäßige Vorträge und Informationstage an.

  • 8. Mai: Gefäß-Screening-Tag in Landshut-Achdorf
  • 15. September: Ursachen und Therapiemöglichkeiten bei Durchfallproblemen von Tumorpatienten
    PD Dr. Pehl, KH Vilsbiburg; Ländgasse 132-135, 84028 Landshut
  • 22. September: Behandlungstherapie des M. Werlhof
    Prof. Dr. Ostermann, Klinikum Großhadern; Ländgasse 132-135, 84028 Landshut
  • 13. Oktober: Sinn und Zweck der Palliativstation
    OA Sandtner, KH Landshut-Achdorf; Ländgasse 132-135, 84028 Landshut
  • 10. November: Neue Möglichkeiten der Strahlentherapie, Was ist mit IMRT möglich?
    Dr. Rexrodt; Ländgasse 132-135, 84028 Landshut
  • Update für Palliativmedizin
    Ländgasse 132-135, 84028 Landshut

Kontinuierliche Veranstaltungen:

Für Schwangere / für (werdende) Eltern:

Für Tumorpatienten:

         Landshuter Gesprächskreis für Tumorpatienten - Angehörige und Pflegedienste

Veranstaltungen für Ärzte:

        Vorträge und Fortbildungen

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Ausbildung für Hospizbegleiter/innen
  • Veranstaltungsbeginn: 1.10.2010
  • Kursleiterin: Elisabeth Stinglwagner
    Krankenschwester (Zusatzqualifikation Palliative Care), Hospizbegleiterin, Koordinatorin für Hospizbegleitung
  • Veranstaltungsort: Kompetenzzentrum für Krankenpflege, Vilsbiburg
  • Theorieteil: 80 Stunden, verteilt auf 10 Tage
  • Kursinhalte:
    Geschichte der Hospizbewegung
    Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit
    Unterschiedliche Erwartungen an Hospizbegleiter von Seiten des Sterbenden und seines Umfeldes
    Der fadenhafte Verlauf von Lebenskrisen (Tode oder Verlust eines wichtigen Menschen)
    Umgang mit eigener und fremder Hilflosigkeit
    Umgang mit eigenen und fremden Ängsten
    Eigene Ressourcen – Einführung in die hilfreiche Gesprächsführung mit Sterbenden
    Die fünf Sterbephasen nach Kübler-Ross (Sterbeforscherin)
    Kurzer Überblick in Sterbe- und Trauerrituale in anderen Kulturen und Religionen
    Einfache pflegerische Maßnahmen
  • Der Kurs enthält zusätzlich auch eine Praktikumsphase
  • Weitere Informationen und Anmeldung:
    Doris Nebauer
    Kompetenzzentrum für Gesundheitsberufe
    Telefon: 08741. 968 67-16
    Fax: 08741. 968 67-30
    dnebauer@kps-vib.de
    www.krankenpflegeschule-vilsbiburg.de
     
(eingetragen am 08.04.10) [zum Seitenanfang]
 
 

Info-Telefon für Patienten mit Krebserkrankungen jeweils 16 bis 18 Uhr: Telefon 0871. 404-21 21 (La.KUMed)

 

Experten des La.KUMed-Kliniken wie Prof. Dr. med. Johannes Schmid und Prof. Dr. Thorsten Fischer sowie niedergelassene Ärzte stehen für die Patienten von Montag bis Freitag telefonisch für Fragen zur Verfügung.

Montag 16 - 18 Uhr:
Krebsdiagnostik folgender Organe:
Speiseröhre, Magen, Dick- und Enddarm, Bauchspeicheldrüse, Leber- und Gallenwege, Lunge

Dienstag 16 - 18 Uhr:
Krebschirurgie folgender Organe:
Speiseröhre, Magen, Dick- und Enddarm, Bauchspeicheldrüse, Leber- und Gallenwege, Lunge

Mittwoch 16 - 18 Uhr:
Onkologische Gynäkologie / Krebsdiagnostik und -chirurgie folgender Organe:
weibliche Brust, Eierstock, Gebärmutter, Gebärmutterhals

Donnerstag 16 - 18 Uhr:
Therapieformen:
Chemotherapie, Antikörpertherapie, Hormontherapie, Therapie bösartiger Bluterkrankungen

Freitag 16 - 18 Uhr:
Strahlentherapie

Wenn Sie Fragen haben , können Sie sich jederzeit vertrauensvoll an die Ärzte wenden. Sie nehmen sich gerne Zeit für Sie.

Bitte beachten Sie: Ihre Anfrage an das Info-Telefon ersetzt jedoch niemals den Besuch bei Ihrem Haus- oder Facharzt. Aus rechtlichen und medizinischen Gründen können die Experten des Info-Telefons auf diesem Weg keine Diagnosen stellen und auch keine endgültigen Therapie-Empfehlungen aussprechen. Die Aussagen orientieren sich – wo immer möglich – an den für das jeweilige Fachgebiet gültigen Leitlinien respektive Therapie-Empfehlungen der jeweiligen medizinischen Fachgesellschaften. Mit der Inanspruchnahme des Info-Telefons bestätigen Sie, von diesem Hinweis Kenntnis genommen und ihn akzeptiert zu haben.

(eingetragen am 23.02.10) [zum Seitenanfang]
 
 

„Mehr wissen, besser pflegen“ - LaKUMed-Kliniken bieten auch 2010 wieder Pflege-Fortbildungen an (La.KUMed)

 
Auch im Jahr 2010 bieten die Pflegedienstleiter der drei Landkreis-Kliniken Landshut-Achdorf, Vilsbiburg und Rottenburg ein breitgefächertes Programm mit hochkarätigen Referenten an. Von Diabetes über Kinästhetik bis zu Teamprozessen reicht das Spektrum der Themen des Programms 2010. Einen der Schwerpunkte bildet die Ernährung im Alter.
 
"Mehr wissen, besser pflegen“ – dies steht für eine bereits lange Erfolgsgeschichte in Sachen Fort- und Weiterbildung von Mitarbeitern ambulanter und stationärer Pflegedienste. Die Fortbildungen werden bereits seit 1999 in der Region Landshut veranstaltet.
 
Den Schwerpunkt „Qualitätssicherung in der Ernährung“ – vor allem alter Menschen – beleuchtet die Ernährungs-Expertin Prof. Dr. Dorothee Volkert von der Universität Erlangen-Nürnberg. Ursachen von Mangelnernährung aufzudecken und Folgen klarzumachen steht dabei im Mittelpunkt. Die Zielgruppe für dieses Thema sind Pflegekräfte ebenso wie Heimleiter und Chefs und Mitarbeiter von Küchen. Die Folgen von Mangel- und Fehlernährung, die ein großes Problem für viele alte Menschen darstellten, sind gravierend: Eiweiß-Mangel könne Ödem-Bildung massiv begünstigen oder verzögere die Wundheilung gerade bei alten Menschen.
 
Maria Kammermeier (Regensburg), Beraterin für Sozialberufe, leitet im Februar einen Kurs, wie man durch alternative Maßnahmen und Hilfestellungen in Alten- und Pflegeheimen den Alltag von dementen Menschen strukturieren kann: zum Beispiel durch Milieutherapie (soziale, organisatorische, räumliche Umgebung). Diese Maßnahmen können menschenwürdige Alternativen schaffen, um ein Ruhigstellen von Menschen durch die Verabreichung von Beruhigungsmitteln einzuschränken.
 
„Ätherische Öle in der Gesundheitspflege“ , „Körpersprache wahrnehmen“, „Angehörigenarbeit in der Pflege“ oder „Musik und Bewegung mit an Demenz erkrankten Menschen“ sind weitere Kursangebote.
 
Dozenten der Fortbildungsreihe sind im Übrigen auch wieder eine Reihe von hervorragenden Fachleuten aus den Reihen der Mediziner und anderen Mitarbeiter der drei Kliniken des Landkreises Landshut, von Dr. Klaus Timmer, dem Chefarzt der Schlossklinik, über seinen Oberarzt Dr. Josef Gerg, Chefarzt PD Dr. Martin Anetseder (Achdorf) und den Apotheker Alexander Kratzer (Achdorf) bis hin zu Hygienefachfrau Ursula Baumann (Achdorf).
 
Das Programm „Mehr wissen, besser pflegen“ wird vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert.
 
Das komplette Programm steht hier zur Verfügung.
 
Nähere Informationen erhalten Sie auch bei:
Schlossklinik Rottenburg, Pflegedienstleiter Ewald Bock, Schlosstrasse 1, 84056 Rottenburg
Telefon: 08781.9499-6435
Fax:       08781.9499-6461
(eingetragen am 17.02.10) [zum Seitenanfang]